Amos Reha im kokon Bad Erlach
Nach zwei großen Operationen musste unser Patient Amos wieder lernen zu gehen. Im kokon Bad Erlach, hat er Kraft und Ausdauer aufgebaut, seine Balance gestärkt und sein Gangbild verbessert. Was die Zeit im kokon zu etwas Besonderem gemacht hat, verrät er uns hier.
kokon – eine ganz besondere Reha
Ein Umfeld, in dem man respektiert und akzeptiert wird, wo man an Schwächen arbeitet, sich Fehler eingestehen und auch mal über sich selbst lachen kann. Ein Traum, der im kokon zur Wirklichkeit wird.
Ich bin dieses Jahr zum ersten Mal hier im kokon, um mich nach mehreren OPs wieder so richtig aufzubauen. Die 3 Wochen vergehen wie im Flug und ich darf die Reha mit vielen neuen Freunden und einem gestärkten Körper verlassen. Schon am ersten Tag, als ich um 08:00 leicht verschlafen durch die verspiegelten Eingangstüren gehe, werde ich von den Mitarbeiterinnen herzlich begrüßt und in die Abläufe des Hauses eingeführt. An diesem Tag lerne ich ebenfalls den Arzt, die Therapeut:innen und die Sozialpädagog:innen kennen, die mich die nächsten Wochen begleiten werden.
Die Menschen hier sind offen und verständnisvoll. Eigenschaften, denen man heutzutage nur selten begegnet. In meinem Zimmer fühle ich mich sofort wohl. Licht strömt durch die großen Fenster, das Bad ist geräumig und mit der kuschelig weichen Chill-Ecke ist es ein perfekter Rückzugsort nur für mich. Es ist eines der vielen Dinge, die dafür sorgen, dass ich mich als unbegleiteter Patient im kokon so richtig wohl fühle.
Die nächsten Tage sind mit Therapien, Schule und Gruppenaktivitäten prall gefüllt. Die Lehrer:innen der Oberstufe ermöglichen es mir, weiterhin am Laufenden zu bleiben und anschließend wieder ohne Schwierigkeiten in den Unterricht einsteigen zu können.
Auch Physiotherapie habe ich oft mehrere Stunden am Tag. Einmal Krafttraining, dann Balance- oder Ausdauerübungen. In der Gruppe oder alleine. Die Therapeut:innen sind immer da, um uns zu helfen, zu motivieren und manchmal auch einzubremsen. Ihnen ist niemand egal, alle Patient:innen sind ihnen gleich wichtig und sie freuen sich immer, wenn Fortschritte sichtbar werden. Alle machen ihren Job mit voller Überzeugung – und das merkt man!


Nachmittags haben wir oft Freizeit, die ich fast immer mit den anderen unbegleiteten Jugendlichen verbringe. Wir spielen Spiele, schauen Filme und gehen spazieren. Es entstehen Freundschaften und Erinnerungen. Erfahrungen, die die Reha meiner Meinung nach sehr positiv beeinflussen. Bei allem, was wir brauchen, werden wir als unbegleitete Jugendliche außerdem von den Sozialpädagog:innen unterstützt. Nette, verständnisvolle Leute, die auf uns aufpassen, mit uns Zeit verbringen und immer ein offenes Ohr für uns haben.
Danke für meine Zeit im kokon! Es ist wichtig, dass es diesen Ort gibt und dass er weiterhin so bleibt. Denn er ist besonders!